Befähigte Person für die Prüfungen zum Explosionsschutz gemäß §14 Abs. 1-3 und §15 BetrSichV
befähigte Person §14 Abs. 1-3 und §15 BetrSichV
 

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Explosionsschutzdokument

Das Explosionsschutzdokument wird durch die Betriebssicherheitsverordnung gefordert (§6 und §3 Abs. 2),
wenn die Bildung gefährlicher explosionsfähger Atmosphären nicht verhindert werden kann.

Kann die Bildung gefährlicher explosionsfähger Atmosphären durch besondere Maßnahmen verhindert werden,
sollten dennoch auch diese Maßnahmen in Explosionsschutzdokument dokumentiert werden.

Um ein Explosionschutzdokument erstellen zu können, muß eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden.
Der Arbeitgeber ist nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes zur Gefährdungsbeurteilung verpflichtet.
Dazu diskutieren wir folgende Fakten mit dem Betreiber.
- welche Stoffe werden eingesetzt
- welche Tätigkeiten und Verfahren werden angewendet
- Definition von Arbeitsplätzen

Liegt eine Gefährdung vor, sind entsprechend der Gefährdung EX-Zonen festzulegen.
Diese EX-Zonen-Einteilung sollte grafisch erfolgen, und an allen Zugängen zum Gefahrenberich aushängen.

Sind in einem Unternehmen mehrere Gefahrenstellen vorhanden, ist es sinnvoll das Explosionsschutzdokument in Arbeitsbereiche zu unterteilen. So können für bestimmte Arbeitsbereiche gesonderte Betriebsanweisungen erstellt werden. Den Mitarbeitern kann dann auch der Zugang zu den einzelnen Bereichen gesondert gestattet oder untersagt werden.

Gibt es Veränderungen z.B. an den eingesetzten Stoffen oder den Verfahrensweisen, ist das Explosionsschutzdokument anzupassen.

Ex-Zoneneiteilung

Ex-Zoneneiteilung